Am 11. 11. um 11 Uhr 11 hat die 5. Jahreszeit begonnen.
Treffpunkt für Närrinnen und Narren aus dem ganzen Land war am 11. 11. um 11 Uhr 11 der Platz vor dem Bad Vöslauer Rathaus. Mit einem närrischen Fest wurde die Stadt zur Narrenlandeshauptstadt für den Fasching 2011 proklamiert. Faschingsgilden aus allen Landesteilen und sogar aus Deutschland sind in ihren farbenprächtigen Uniformen und ihren attraktiven Garden gekommen, um die fünfte Jahreszeit - den Fasching - zu wecken.
Die Bad Vöslauer Faschingsgilde gibt es bereits seit 22 Jahren und dieses Jubiläum ist auch der Anlass, dass die Gilde 2011 im Mittelpunkt des närrischen Lebens steht. Sichtbares Zeichen dafür: das Landesgrafenpaar kommt diesmal aus Bad Vöslau. Es hat die Regentschaft von dem Neunkirchner Prinzenpaar Bettina I. und Clemens I. übernommen. Bis zum Faschingsende 2011 regieren Hanni I. von der Ursprungsquelle und Georg I. vom Zweigelt Brand. Die Insignien wurden dem Grafenpaar von Landesrat Johann Heuras überreicht.
Natürlich hat das Grafenpaar für die närrische Zeit auch die Herrschaft über die Stadt Bad Vöslau übernommen. Der Schlüssel wurde ihnen von Bürgermeister Christoph Prinz übergeben. Den Segen erhielt das Grafenpaar von Stadtpfarrer Pater Stephan. Und noch etwas wurde zum Jubiläum vorgestellt, nämlich die neu gegründete 1. Bad Vöslauer Grafengarde. Und was in einer Weinbaugemeinde natürlich auch nicht fehlen darf, der „VÖSIS Winzerwein" mit einem Konterfei des Grafenpaares.
Dem Narrentreiben steht damit bis zum Faschingsdienstag, dem 8. März 2011, nichts mehr im Wege. Und mit einem Salut aus der Kanone der Faschingsgilde Traiskirchen hat die närrische Zeit auch offiziell begonnen.
Text und Fotos: Werner Predota
Narrenhauptstadt 2011 in Bad Vöslau on Vimeo.

Landesnarrenwecken am 11. 11. 2010 vor dem Bad Vöslauer Rathaus.

Die 1. Bad Vöslauer Grafengarde überzeugte bei ihrem ersten Auftritt.

Bürgermeister DI Christoph Prinz überreicht dem Grafenpaar den Schlüssel für die Stadt Bad Vöslau.

Salut aus der Kanone der Faschingsgilde Traiskirchen.