Seekuh Linda from Bad Vöslau on Vimeo.
Vor drei Jahren wurde von dem Hobbypaläontologen Gerhard Wanzenböck am Gainfarner Lindenberg ein sensationeller Fund gemacht. Er hat das vermutlich 15 Millionen Jahre alte Skelett einer Seekuh entdeckt, ein Beweis mehr, das Bad Vöslau früher am Meer gelegen ist. Nach einer umfassenden und aufwendigen Präparation der Seekuh an der Uni Wien ( Prof. Dr. Peter Pervesler) hat der Fund jetzt im Stadtmuseum von Bad Vöslau in einer Sonderausstellung ein neues Zuhause gefunden.
Am 9. Mai wurde die Sonderausstellung von Bgm. DI Christoph Prinz und der Museumleiterin Dr. Silke Ebster und ihrem Team der Öffentlichkeit vorgestellt. Zahlreiche Interessierte waren gekommen, um das Skelett und die Begleitausstellung „Als Bad Vöslau noch am Meer lag" zu bewundern. An Hand von fossilen Meerestieren (Wal, Schildkröte, u. v. m.) wird versucht, diese urgeschichtliche Periode zu veranschaulichen.
Nicht unerwähnt soll bleiben, dass auch der „Merkensteiner Bär" in einer nachgebauten Höhle neu dokumentiert wird.
Für einen musikalischen heiteren Programmpunkt sorgte bei der Eröffnungsfeier die „Swinging GesmbH - 4Jazz" mit einem Lied über die Seekuh Linda.
Fotos: Werner Predota
Bgm. DI Christoph Prinz, Museumsleiterin Dr. Silke Ebster und Gerhard Wanzenböck bei der Eröffnung der Sonderausstellung über die „Seekuh Linda".
„Linda" im neu gestalteten Ausstellungsraum im Stadtmuseum.
Die Nachbildung des Kopfskeletts der Seekuh macht deutlich, wie groß das Tier gewesen sein muß.
Goßer Andrang bei der Eröffnung der Sonderausstellung über die „Seekuh Linda".
Die „Singing GesmbH - 4Jazz" sorgte mit dem Linda-Lied für einen heiteren Ausklang der Eröffnung. V. l. n. r.: Ernst Wurzer, Dr. Wolfgang Halbrietter, Karin Halbritter, Sabine Neuhaus, Reinhard Janisch, Georg Kauer, Helmut Meissner.