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Es wird wärmer auf der Erde - der Klimawandel ist bereits in Gang.

Deutliche Anzeichen dafür sind zum Beispiel:

Wissenschafter sind sich zunehmend einig, dass die globale Erwärmung nicht primär auf natürliche Klimaschwankungen zurückzuführen ist, sondern hauptsächlich durch Aktivitäten des Menschen verursacht wird:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ohne die schützende Erdatmosphäre (Wolken + Spurengase), die die wärmenden Sonnenstrahlen durchlässt, aber verhindert, dass die Wärme wieder vollständig ins Weltall zurückgestrahlt wird, hätte es auf der Erde nur -18°C. So aber gibt es eine Durchschnittstemperatur von +15°C.

Seit der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts verstärken wir diesen natürlichen Treibhauseffekt, indem wir in hohem Maße zusätzliche Gase produzieren, allen voran CO2. Seit dem Beginn der Industrialisierung um 1800 stieg der CO2-Gehalt unserer Atmosphäre um mehr als ein Drittel! Die Erdoberfläche kann dadurch weniger Wärme ins All zurückstrahlen und heizt sich auf. Experten sagen eine Erwärmung der Erdoberfläche von 2-4 Grad für dieses Jahrhundert voraus, wodurch die Klimazonen alle 10 Jahre um 50 - 100 km nordwärts wandern würden. London z.B. hätte dann am Ende dieses Jahrhunderts das Klima von Marseille.

Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Vor allem müssen die hauptsächlich durch Verkehr und Industrie verursachten CO2-Emissionen gesenkt und die Regenwälder, die zum Binden des CO2 dringend benötigt werden, gegen Abholzung geschützt werden. Tun wir nichts, haben wir aller Voraussicht nach mit dramatischen Konsequenzen zu rechnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das deutliche Ansteigen des Meeresspiegels (tiefer liegende Gebiete, wie z.B. Bangladesch und viele Inseln, aber auch Städte wie Venedig, würden im Wasser versinken und damit unbewohnbar werden) und lang anhaltende Dürren in den Ländern des Südens (auch in Europa) würden Millionen von Menschen in diesen Ländern zwingen, in gemäßigtere und weiter nördlich gelegene Länder auszuwandern.

Aber auch wir blieben vom Klimawandel nicht verschont: Drastisch häufigere Wetterextreme mit Dürreperioden, Unwettern und Hochwässern hätten Missernten, Erdrutsche, Bergstürze und Winterschigebiete ohne Schnee zur Folge. Malaria gäbe es dann auch bei uns und Allergiker hätten durch längere Blühzeiten mehr zu leiden.

Maßnahmen zu ergreifen, bedeutet allerdings kein Zurück zur Steinzeit. Es geht darum, durch eine reduzierte Nutzung fossiler Brennstoffe, die Erforschung und Nutzung von Alternativenergieformen und den Erhalt der Regenwälder den Klimawandel und dessen Folgen möglichst in Grenzen zu halten. Das ist die Voraussetzung, um uns und zukünftigen Generationen lebensmögliche und lebenswürdige Umweltbedingungen zu sichern.

Dieses Ziel hat sich das Klimabündnis gesetzt.

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