Bild : Verbascum phlomoides & V. austriacum_beim Lagerhaus, Kottingbrunn_16. Juni 2011
Bildtext : Auf einem Haufen aus Erde, Sand und Schotter haben sich zwei Arten der Königskerze angesiedelt. Das unterschiedliche Aussehen der 8 in Vöslau festgestellten Arten ergibt sich u.a. aus Unterschieden der Sprossverzweigung, der Größe der Einzelblüten, des Zentrums der Blüten (hell oder dunkel), der Gestaltung des Blattgrundes und der Behaarung. Diese Merkmalsunterschiede werden in der Folge detailliert dargestellt.

Bild 01: Verbascum chaxii subsp. austriacum_Harzberg_19. Juni 2003
Bildtext 01: Auf der Sukzessionsfläche im Anschluss an die Baustelle des Hochbehälters hat sich aus den im Boden schlummernden Samen ein bunter Blütenflor entwickelt. Besonders eindrucksvoll ist die Österreich-Königskerze mit zahlreichen kleinen Blüten im reichverzweigten Blütenstand.

Bild 02: Verbascum chaxii subsp. austriacum_Harzberg_19. Juni 2003
Bildtext 02: Die fünf, etwa gleich langen und mit purpur-violetten Haaren bebärteten Staubfäden schaffen einen starken Kontrast zu den fünf gelben, am Grunde miteinander verwachsenen Blumenkronblättern.

Bild 03: Verbascum ch. subsp. austriacum_ehemaliger Truppenübungsplatz Vöslau/Kottingbrunn_09. Juli 2011
Bildtext 03: Die Blüten sitzen dicht an den Ästen des stark verzweigten Blütenstandes. Die Blütenstiele sind sehr kurz, höchstens so lang wie die 3 bis 5 mm langen Kelchblätter, meist kürzer als diese.

Bild 04: Die meisten Österreich-Königskerzen haben Grundblätter wie diese Pflanze: Die Blattspreite ist elliptisch, etwa 3x so lang wie breit, die Spreitenränder laufen an beiden Enden spitz zusammen.

Bild 05: Verbascum chaixii subsp. austriacum: Neben Pflanzen mit Grundblättern, die einen schmal-keilförmigen Blattgrund haben (einzelnes Blatt in der Mitte), gibt es auch solche mit ± abgerundetem Blattgrund, ganz selten kann dieser auch leicht herzförmig ausgebildet sein (re unten). Bei den Stängelblättern ist der Blattgrund jedenfalls abgerundet oder leicht herzförmig, meist ist zumindest ein kurzer Stiel zu erkennen, je weiter oben ein Blatt sitzt, umso kürzer ist dieser. (Die Grundblätter sind jeweils mit G gekennzeichnet)

Bild 06: Die Oberflächen der Blätter sind nur schwach behaart, auf den Oberseiten sitzen oft nur ganz wenige verzweigte Haare.
(Fotos von der Seite, Blick über das etwas gewölbte Blatt)

Bild 7:Die Oberflächen der Blätter sind nur schwach behaart, auf den Oberseiten sitzen oft nur ganz wenige verzweigte Haare.
(Fotos von oben auf die Ober- und Unterseite eines Blattes)

Bild 08: Verbascum chaixii subsp. austriacum_am Rande der Oberkirchen-Weingärten_1. Juli 2004

Bild 09: Verbascum chaixii subsp. austriacum_am Rande der Sandbergstraße_13. Juni 2011

Bild 10: Verbascum chaixii subsp. austriacum_Waldrand bei Merkenstein_24. Juni 2011

Bild 11: Verbascum chaxii subsp. austriacum_In trockenen Wiesen im Truppenübungsplatz neben dem Flugfeld_9. Juli 2011

Bild 12: Verbascum chaxii subsp. austriacum_Zwschen Betonflächen im Truppenübungsplatz neben dem Flugfeld_9. Julim 2011

Bild 13: Verbascum chaixii subsp. austriacum_Schlagfläche im Rohrbachtal_16. August 2011

Bild 14: Verbascum chaixiis subsp. austraicum_am Rohrbach_14. September 2011
Bildtext 14: Nur sehr selten wächst die Österreich-Königskerze auch an Ufern von Gewässern (In Vöslau nur an dieser Stelle?)
