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Bad Vöslau Die offizielle Website der Stadtgemeinde Bad Vöslau

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Trauben-Eiche & Flaum-Eiche

Quercus petraea & Qu. pubescens

Bild 1: Quercus petraea_Lusthausboden_14. März 2006
Bildtext 1: Die größten Eichen auf dem Harzberg sind zwei Trauben-Eichen. Auf dem Plateau des Lusthausbodens ist der Boden tiefgründiger als auf den Anhängen des Harzberges. Bei frei stehenden Trauben-Eichen lässt sich der Stamm gut bis in den mittleren Kronenbereich verfolgen.

Bildtext 1: Die größten Eichen auf dem Harzberg sind zwei Trauben-Eichen. Auf dem Plateau des Lusthausbodens ist der Boden tiefgründiger als auf den Anhängen des Harzberges. Bei frei stehenden Trauben-Eichen lässt sich der Stamm gut bis in den mittleren Kronenbereich verfolgen.

 

Bild 2:  Quercus pubescens_Kurpark_12. Februar 2004
Bildtext 2: Im Gegensatz dazu gabelt sich bei Flaumhaar-Eichen der Stamm schon in geringer Höhe in kräftige Äste. Diese Bäume haben sicherlich schon vor Errichtung des Kursalons (1880) die damalige Waldwiese gesäumt, wie an den weit ausladenden unteren Ästen abzulesen ist.

Bildtext 2: Im Gegensatz dazu gabelt sich bei Flaumhaar-Eichen der Stamm schon in geringer Höhe in kräftige Äste. Diese Bäume haben sicherlich schon vor Errichtung des Kursalons (1880) die damalige Waldwiese gesäumt, wie an den weit ausladenden unteren Ästen abzulesen ist.

Bild 3: Oben: Quercus petraea_Grossau, nahe Rottekreuz_10. September 2003. Mitte: Qu. pubescens_nahe Waldtennisanlage_10. September 2003. Unten: Qu. pubenscens_Kurpark (=Bild2)_29. Jänner 2011
Bildtext 3: Zur weiteren Unterscheidung der beiden Eichenarten sind die jungen Triebe aus dem Vorjahr hilfreich: Jene von der Flaumhaar-Eiche sind auch noch im Winter behaart (Lupe!), jene der Trauben-Eiche stets völlig kahl (höchstens mit wenigen anliegenden Sternhaaren besetzt).

Bildtext 3: Zur weiteren Unterscheidung der beiden Eichenarten sind die jungen Triebe aus dem Vorjahr hilfreich: [unten] Jene von der Flaumhaar-Eiche sind auch noch im Winter behaart (Lupe!), [oben] jene der Trauben-Eiche völlig kahl (höchstens mit wenigen anliegenden Sternhaaren besetzt).

Bild 4: Oben:  Quercus petraea: Hanifland_13. Jänner 2008 & Krainerwald_14. September 2003. Unten: Qu. pubescens: Sandbergstraße_11. September 2003


Bildtext 4: Auch an den Blättern sind mit einiger Übung im Winter Unterschiede an der sommerlichen Blattbehaarung erkennbar: Bei der Flaumhaar-Eiche ist die Blattunterseite von Büscheln aus 4-5 krausen und weichen Haaren bedeckt, die mit dem Finger abgerubbelt werden können und im Winter meist nur mehr an einigen Stellen erhalten sind, bei der Trauben-Eiche sind anliegende 2- bis 4-teilge Sternhaare mit geraden Strahlen meist über die ganze Fläche auch im Winter noch zu sehen. Um diese Behaarungsmerkmale zu sehen, ist eine gute Lupe erforderlich.

Bild 5: Quercus pubescens, Qu. pubescens x petraea, Qu. petraea_31. Jänner 2011

Bildtext 5: Oft sind die Merkmale nicht so deutlich zu erkennen: Die Behaarung der Triebe ist nur schwach entwickelt, auf den Blättern sind beide Haartypen zu erkennen. Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass wir den Zweig von einer Hybride aus den beiden Eichenarten in der Hand haben:  Quercus pubescens x petraea. Die drei Zweige wurden am 30.01.2011 am Scheiterboden gesammelt, ganz links von einer Flaum-Eiche/Quercus pubescens  auf 460 m Seehöhe, ganz rechts von einer Trauben-Eiche/ Qu. petraea auf 580 m und in der Mitte von einer eine Hybride aus beiden Arten/Quercus petraea x pubescens auf 520 m.


Oft sind die Merkmale nicht so deutlich zu erkennen: die Behaarung der Triebe ist nur schwach entwickelt, auf den Blättern sind beide Haartypen zu erkennen: Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass wir den Zweig von einer Hybride aus den beiden Eichenarten in der Hand haben: Quercus pubescens x petraea. Die drei Zweige wurden am 30.01.2011 am Scheiterboden gesammelt, ganz links von einer Flaum-Eiche/Quercus pubescens auf 460 m Seehöhe, ganz rechts von einer Trauben-Eiche/ Qu. petraea auf 580 m und in der Mitte von einer eine Hybride aus beiden Arten/Quercus petraea x pubescens auf 520 m.


Bild 6: Quercus petraea_Totenkopfwald_01. April 2007
Bildtext:6: Zwei Trauben-Eichen im Mischwald mit Buchen, Edelkastanien, Fichten und Tannen.

Bildtext:6: Zwei Trauben-Eichen im Mischwald mit Buchen, Edelkastanien, Fichten und Tannen.

Bild 7: Quercus petraea_Krainerwald_08. August 2010
Bildtext 7: Im Krainerwald ist die Trauben-Eiche die häufigste Baumart. Auch hier gibt es Waldstücke, die uns den Eindruck eines natürlichen Waldes vermitteln.

Im Krainerwald ist die Trauben-Eiche die häufigste Baumart. Auch hier gibt es Teile, die uns den Eindruck eines natürlichen Waldes vermitteln.

Bild 8: Quercus petraea_Kaiserstein_03. April 2008
Bildtext 8: Am Osthang des Kaisersteins ist ein Mischwald mit hohem Anteil an Trauben-Eichen entwickelt.

Am Osthang des Kaisersteins ist ein Mischwald mit hohem Anteil an Trauben-Eichen entwickelt.

Bild 9 : Quercus pubescens_Kaiserstein_22. April 2007
Bildtext 9: Nur wenige Meter davon entfernt , östlich des Kaisersteinfelsens, werden auf dem Südhang mit geringerer Bodentiefe die Trauben-Eichen von krumm- und niederwüchsigen Flaumhaar-Eichen abgelöst.

Nur wenige Meter davon entfernt , östlich des Kaisersteinfelsens, werden auf dem Südhang mit geringerer Bodentiefe die Trauben-Eiche von krumm- und niederwüchsigen Flaumhaar-Eichen abgelöst.

Bild 10: Quercus pubescens_Kurpark 12.02.2004-01
Bildtext 10: Der Bereich unterhalb des Josepfsplatzes ist auf einer Karte von etwa 1860 mit Eichthal bezeichnet. Die ersten Villen wurden in den davor wohl mehr oder weniger geschlossenen Eichenwald hineingebaut. Viele schöne Bäume sind den Bautätigkeiten in der Florastraße 1993 zum Opfer gefallen, in einigen Privatgärten nahe dem Josepsplatz und im oberen Maital sind noch schöne Eichen erhalten geblieben. Und jene, die gemeinsam mit den alten Schwarz-Föhren das unverwechselbare Erscheinungsbild des Kurparks bestimmen.

Bildtext 10: Der Bereich unterhalb des Josepfsplatzes ist auf einer Karte von etwa 1860 mit Eichthal bezeichnet. Die ersten Villen wurden in den davor wohl mehr oder weniger geschlossenen Eichenwald hineingebaut. Viele schöne Bäume sind den Bautätigkeiten in der Florastraße 1993 zum Opfer gefallen, in einigen Privatgärten nahe dem Josepsplatz und im oberen Maital sind noch schöne Eichen erhalten geblieben. Und jene, die gemeinsam mit den alten Schwarz-Föhren das unverwechselbare Erscheinungsbild des Kurparks bestimmen.

 

Zwei weitere Eichen-Arten werden zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt.

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